Warum ich das Wildkräuter sammeln liebe

Aktualisiert: Apr 28


Die Natur und der Wald sind meine Kraftquellen. Sie erden und bringen mich ins Gleichgewicht. Und in der Jacke ist immer eine Papiertasche eingesteckt für die Wildkräuter, die mir begegnen. Vermutlich war ich wie heute schon in einem früheren Leben eine Kräuterhexe, ich fühle mich stark angezogen von dem alten Wissen.



Naturverbindung mit allen Sinnen

Alice pflückt Bärlauch an einem Bachufer im Wald. Sie lächelt.
Bärlauch liebt Bachufer

Draussen unterwegs gehe ich auf Tuchfühlung mit der Natur. Meine Sinne verbinde ich mit dem Wald um mich und

sie werden geschärft.

Um sicher zu gehen, ob es bei den Frühlingskräutern z. B. der Bärlauch ist, schaue ich ihn genau an, betaste und reibe die Blätter und rieche daran. Ich suche, entdecke, probiere und nasche mich durch Wald und Wiese. Dabei atme ich durch in der frischen Waldluft. Das Lauschen des Vogelkonzerts und des Bachplätscherns ist Seelennahrung und tut mir einfach gut. Das ist mein Waldbaden.


Innehalten, Augen schliessen, nach innen horchen, an einen Baum lehnen, ankommen, von der Kraft durchfluten lassen, tanken und entspannen. Zeit für mich!

Erfüllt von tiefer Dankbarkeit über die Wunder wird mein Herz warm und weit.



"Der Friede der Natur wird in dich strömen wie der Sonnenschein in die Bäume.

Der Wind wird dir seine Frische einhauchen und die Stürme ihre Energie,

während Sorgen von dir abfallen wie Herbstlaub von den Bäumen."

John Muir